Mt Taranaki zum Zweiten

Als mich eine Freundin in der Uni fragte, ob ich nochmal mit zum Mt. Taranaki kommen wolle, dachte ich mir nur „klingt nach ’nem guten Wochenende“.

 

Was uns da allerdings erwartete war etwas spannender als ich gedacht hatte. Da ich schonmal da gewesen war, wusste ich in welchem Autopark wir parken mussten für den kürzesten Weg zum Gipfel und kannte ansonsten die Umgebung auch schon. Das letzte mal hatten wir allerdings auf dem Weg noch eine Sache nicht machen können, da das abhängig von der Ebbe war und wir Pech mit den Gezeiten gehabt haben. So starteten wir dieses Mal so, dass wir bei den White Cliffs bei Ebbe ankamen und den super schönen Wanderweg (hin entlang des Meeres am Strand und zurück über die hinterm Strand liegende Hügelkette) ablaufen konnten.

White Cliffs

White Cliffs

White Cliffs

White Cliffs

Weiter ging es dann nach New Plymouth zur Te Rewa Rewa Bridge, durch die wir einen wunderbaren Blick auf den Mt. Taranaki hatten. Dort blieben wir kurz und fuhren dann in die Stadt um dort von einem Hügel aus den Sonnenuntergang anzuschauen.

Te Rewa Rewa Bridge mit Mt. Taranaki im Hintergrund

Te Rewa Rewa Bridge in New Plymouth

Mt. Taranaki

Sonnenuntergang in New Plymouth

Sonnenuntergang in New Plymouth

Witzigerweise trafen wir auf dem Hügel noch einen anderen Franzosen (meine Begleiterin war auch Französin) aus der Uni. Er wollte mit ein paar Freunden am nächsten Tag ebenfalls auf den gefährlichsten Berg Neuseelands. Das stellte sich im Endeffekt als große Erleichterung heraus, denn außer uns war niemand auf dem Berg. Mittlerweile ist hier ja auch „tiefster Winter“ (mit meist 15 Grad draußen), aber auf den Bergen liegt eben doch einiges an Schnee. Zunächst war das Wetter echt super und wir starteten hoch motiviert den Anstieg. Nach und nach zog sich der Himmel jedoch etwas zu. Oben angekommen kam dann eine Stelle, die ohne Eisaxt nicht zu passieren war. Der Franzose meinte nur „Klar kein Problem ich hab ne Eisaxt“. Seine Eisaxt stellte sich nachher als Schraubenschlüssel raus und den verlor er dann auch noch nach den ersten Metern. Alles nicht ganz ungefährlich. Dann spannte er uns ein Seil als Kletterhilfe und so konnten wir alle die Stelle passieren.

Auf dem Gipfel machten wir dann erstmal kurz ne Pause. Allerdings hatte sich eine ziemlich dicke Wolke um den Gipfel des Berges gebildet. Also beschlossen wir zurück zu gehen und denn „wirklichen“ Gipfel dieses Mal auszulassen. Mir war das nur recht, da ich den ja schon einmal bestiegen hatte und mir so langsam etwas mulmig zumute wurde, da ich nicht so recht wusste wie wir alle heile wieder runter kommen sollten. Auf dem Rückweg hatte dann eine von den Französinnen noch einen Nervenzusammenbruch, weil sie meinte sie würde abstürzen was das Ganze auch für uns anderen nicht unbedingt leichter machte. Nachdem wir dann alle irgendwie die schwierige Passage überwunden hatten kam der spaßige Teil des Abganges. Auf dem Hintern durch den Schnee runterrutschen. Das war ziemlich spaßig, wenn auch doch etwas kalt denn aus irgendeinem Grund hatte ich nur meine kurze Hummel Sporthose an. 😛

Mt. Taranaki – Aufstieg

Mt. Taranaki – Aufstieg

Mt. Taranaki – Aufstieg

Mt. Taranaki – Abstieg im Schneesturm

Mt. Taranaki – Abstieg im Schneesturm

Ich glaub, dass mir meine Sonnenbrille auf dem Kopf eingefroren ist, hatte ich vorher auch noch nicht 😀 Aber war ein spannender Tag und wir sind ja alle wieder heile unten angekommen. 🙂 Und das beste Bild habe ich dann noch auf dem Rückweg schießen können:

Mt. Ruahepu im Sonnenuntergang aus der Ferne

Am nächsten Tag ging es dann über die Three Sisters mit dem Elefantenberg und den Omaru Falls wieder zurück nach Auckland.

Elefantenberg bei den „Three Sisters“

Höhle im Elefantenberg bei den Three Sisters

Zwischen zwei von drei „Three Sisters“

Omaru Falls

Omaru Falls

Omaru Falls – Track

Alles in allem also wieder mal ein sehr gelungenes Wochenende…:)

2 Kommentare

  1. Hi Mymi.
    das war ja wieder ein Unternehmen!!!!!! Bravourös gemeistert. Aber nun lass es gut sein!!!!! Genieße die letzten Tage noch in Neuseeland. Wenn der Abschied sicherlich auch etwas schwer fällt, kannst du dich doch auf den Urlaub und auf zu Hause freuen. Wir freuen uns auf ein gemeinsames lecker Pilsken oder auch mehrere…………. und was sonst noch weg muß an Getränken. Viele Grüße und bis bald.
    A. u. B.

  2. Hey Mymi, wow super hast du das wieder gemeistert! Deine Erlenisse sind spannender als manches Buch!
    Viele Grüße Reinhard

Kommentare sind geschlossen.

© 2019 Mymi in Neuseeland

Theme von Anders NorénHoch ↑